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Die Subversivität der Linie

Die Zeichnung als Statement (nieder)österreichischer Gegenwartskunst. Mit Arbeiten von Gunter Damisch, Martina Golser, Robert Kabas, Gerhard Kaiser, Leopold Kogler, Moussa Kone, Karl Korab, Christina Starzer und Gerlinde Thuma

In den letzten Jahren hat die Zeichnung wieder verstärkt eine Renaissance erfahren und an Attraktivität gewonnen. Vor allem die jungen KünstlerInnen entdecken ohne ideologische Vorgefasstheit in aufregender Weise dieses traditionelle bildnerische Medium neu. Die Publikation „Die Subversivität der Linie. Die Zeichnung als Statement (nieder)öster-reichischer Gegenwartskunst“ präsentiert neun künstlerische Positionen, welche die aktuelle faszinierende Vielfalt und Dimension des Zeichnerischen eindrucksvoll demonstrieren.

60 Seiten Broschur
im Format 160 x 210 mm
ISBN 978-3-901392-33-7

11,90 

Erstaunlich dabei ist die Vitalität der Zeichnungen, ihr Erkunden von neuem bildnerischem Terrain, das Überschreiten von herkömmlichen Gestaltungsweisen und das gleichzeitige Insistieren, das Zeichnerische als einer „Kunst der Linie“, die sowohl das Gestische, als auch das Konzeptuelle und Erzählerische umfasst.

Die Publikation ist im Zusammenhang mit der gleichnamigen, im Februar dieses Jahres in Toronto stattgefundenen Ausstellung erschienen. Diese Ausstellung wurde von der seit Anfang der 1960er Jahre in Toronto lebenden niederösterreichischen Künstlerin Ernestine Tahedl angeregt und wesentlich mitorganisiert. Auslöser dafür war seinerseits die umfangreiche Werkschau der Künstlerin Tahedl im Doku-Zentrum für Moderne Kunst in St. Pölten im September 2011.

Die Einladung nach Toronto bestätigt das internationale Interesse an künstlerischen Diskursen aus Niederösterreich und ihren Stellenwert im Kontext des künstlerischen Schaffens in Toronto.