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Helmuth Santler

Helmuth Santler, Jahrgang ’64, ist Schreibender von Kindesbeinen an. Nach der Matura siedelte sich der gebürtige Villacher in Wien an, wo er sehr viel lebte, ein wenig studierte, sich in diversen Jobs vom Hochleistungs-Sackelpicker bis zum Fahrradboten verdingte … und erste Erfahrungen als Berufsschreiber sammelte. Der ersten Phase als freier Journalist folgte nach dem Studienabschluss ein Jahrzehnt als Hauptverantwortlicher für zwei kleine Öko-Magazine, bevor er sich nach einer Start-up-start-down-Episode als Online-Redakteur im zukunftsverheißenden Jahr 2001 als „Textmaker“ endgültig selbstständig machte und den Schwerpunkt seiner Tätigkeit mehr und mehr in die Buchwelt verlagerte. Sein Portfolio umfasst heute neun Printtitel als Autor (darunter „Die Un-Heilige Schrift“, „Das Buch der Wunder“), mehr als zwanzig als Übersetzer und ein gutes Dutzend als Lektor bzw. Korrektor. Auch journalistisch hat er sich in der Buchwelt angesiedelt: Er verantwortet die „Agenda Lesen“, leseförderliche Jugendliteratur-Rezensionen im „Standard“.

www.textmaker.at

feel image - Fotografie e.U.
Stoß im Himmel 1
1010 Wien

Herbert Schürz

Herbert Schürz, lebt und arbeitet, nur manchmal ist die Reihenfolge – wie bei vielen Mitvierzigern – verkehrt. Sonst isst er ganz normal, nur manchmal zu viel. Weil er so klein ist, ist er so laut und das zum Glück nur schriftlich. Daraus wurde ein Beruf, dann ein Unternehmen und nun zum ersten Mal ein Buch. Geboren 1967 an einem heißen Sommersonntag in Mödling, widmete sich der nunmehrige Autor schon recht zeitig der Lohnschreiberei, nur kurz dem Regional- wie Magazinjournalismus, dann aber unaufhaltsam dem Werbetext. Ohne ihn würde ein Mobilfunkanbieter wahrscheinlich anders heißen. Vom größten Einkaufscenter bis zur am schnellsten wachsenden Partei, vom IT-Giganten bis zu Österreichs größtem Buchhändler hatte der Autor über die Jahre seinen Finger im Spiel und an der Tastatur. Journalistische Ausflüge Vom Texter war der Schritt zur Werbeagentur ein kurzer, die Idee vom Buch blieb lange zwischen seinen nicht zu kleinen Ohren. Über fünf Jahre hat es gedauert, bis nun das Erstlingswerk am Tisch liegt und über den Ladentisch gehen kann.

www.sul.at

20140411 - WIEN - MARCO MARTIN. © Michele Agostinis

Christian Klinger

Mag. Christian Klinger, geboren 1966 in Wien, schreibt als studierter Jurist seit 2005 Krimis. Nach Einführung der Figur des Alfons Seidenbast in die Welt des österreichischen Kriminalromans (»wahrscheinlich der österreichische Wallander« – Literaturhaus Wien), wurde 2009 die Figur des Privatermittlers Marco Martin für die 5-Minuten-Krimis in der Sonntagspresse erschaffen. Dieser begibt sich in »Winzertod« (2012) und »Gleichenfeier« (2013) in Romanlänge auf Verbrecherjagd, beide erschienen im STEINVERLAG. Christian Klinger war auf der Auswahlliste für den Agatha-Christie-Preis 2011. Seit Juni 2014 ist er Obmann des Vereins AIEP Austria – Verein zur Förderung der österreichischen Kriminalliteratur (www.krimiautoren.at). Mit Bühnentod legt Klinger seinen dritten Band um den Privatermittler Marco Martin vor.

www.christian-klinger.at

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Winfried Schmelz

„Der Bau von Hütten und Baumhäusern war schon in der Kindheit meine Lieblingsbeschäftigung gewesen.“ BM Winfried Schmelz fand seinen Lebensweg frühzeitig und sollte diesen, in der Jugend ergänzt um Grafik und Malerei, nie mehr verlassen. Er absolvierte die Baufachschule in Krems und legte nach erkenntnis- und erlebnisreichen Wanderjahren als 30-Jähriger die Baumeisterprüfung ab. 1988 gründete er das Bauatelier Schmelz, das mit dem Fokus auf solidem Bauhandwerk „in den goldenen 90er-Jahren“ einen raschen wirtschaftlichen Aufstieg bis zur Bauträgergesellschaft mit 20 Mitarbeiter(innen) erfuhr. 1998 brachte eine Rückbesinnung auf das eigentliche Kerngeschäft als Architekturbüro. Nach der Ausbildung zum Master of Advanced Studies – Solar Architecture konzentrierte sich Winfried Schmelz mit kleinerem Team auf das Bauen mit der Sonne und die neue Passivhaustechnologie, als besonders zukunftsweisende und nachhaltige Bautechnik gesellte sich bald der Strohballenbau hinzu. Für den dritten Schritt in seinem „essenziellen Streben nach Mensch, Natur und Technik als verwirklichbarer Einheit“ bedurfte es der Einbeziehung einer weiteren Dimension: „Nachdem die Geomantie auch im Alltag für mich einen immer größeren Stellenwert bekam, entschied ich mich für eine dreijährige Ausbildung zum Geomanten und raumenergetischen Berater an der Akademie ,axis mundi‘ in Deutschland.“ Dabei lernte er seine Partnerin kennen, die Designerin und Geomantin Tatjana Salomon, mit der er seit 2011 das ganzheitliche Planungsbüro Bauatelier Schmelz & Salomon betreibt. Er lebt und arbeitet in Wösendorf in der Wachau.

www.bauatelier.at

Karl Lengheimer

Karl Lengheimer

DDr. Karl Lengheimer, ist 1946 in Wien geboren und hat Rechtswissenschaft und anschließend Staatswissenschaft an der Universität Wien studiert. Er war juristischer Mitarbeiter im Dienst der NÖ Landesregierung und beim Verwaltungsgerichtshof und hat als Direktor des Landtagsklubs der ÖVP in Niederösterreich und als Bezirksvorsteher von Wien-Wieden von 1987 bis 1997 auch praktische Erfahrungen in der Politik gesammelt. Von September 2000 bis Juli 2010 war er Direktor des niederösterreichischen Landtages. Karl Lengheimer war Mitglied des Österreichischen Verfassungskonvents und wirkte in der Verwaltungsreformkommission der Bundesregierung im Bereich der Aufgabenreform von Bund und Ländern mit. Neben zahlreichen Veröffentlichungen auf dem Fachgebiet des Verfassungsrechts und der Politikwissenschaft, wie „Die Gehorsamspflicht der Verwaltungsorgane“, „Die Gemeinden als Rückgrat der Politik“, „Subsidiarität – Kompetenzregel oder Staatsmaxime“, „Demokratie und Parlamentarismus“, nimmt der begeisterte Bridgespieler auch gern in humorvollen Kommentaren und Kurzgeschichten zum Zeitgeschehen Stellung, wie in „Die Straßenreiniger“, „Im Haubenrestaurant“ oder dem Dramolett „Wollust ward dem Wurm gegeben“. Mit seiner Freude am Schreiben und an der Satire möchte er auf bekömmliche Weise zur politischen Bildung beitragen, nicht nur der Wähler, sondern auch der Politiker selbst, wie er betont.

politgebiete.blog.com

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Josef Florian Krichbaum

So richtig studieren lassen sich Bilder, insbesondere meine Gemälde, nur im Original. Dies allerdings geht technisch nur bedingt, außer auf großen Überblicksausstellungen und die sind rar und zeigen auch immer nur einen relativ kleinen Teil des gesamten Schaffens. Trotz bester Bildschirme und technischer Entwicklung bevorzuge ich das Druckwerk, das Kunstbuch, insbesondere in guter Qualität, dem Besichtigen von Kunst am Computerbildschirm. Das gedruckte Bild ist also die zweitbeste Möglichkeit, meine Gemälde zu präsentieren. Und daher versuche ich in periodischen Abständen Druckwerke zu veröffentlichen. Erreichen will ich zweierlei: Mich vorstellen und berichten: Denjenigen, die erstmals mit meiner Kunst konfrontiert werden, möchte ich meine Arbeit auf eine aktuelle und stimmige Art und Weise vorstellen und denen, die meine Arbeit schon länger kennen und begleiten, möchte ich davon berichten, was mich in der letzten Zeit bis Heute interessiert hat und wohin die Arbeit sich gerade entwickelt.

1974 geboren am 08.12. in Innsbruck
1977 Übersiedlung nach OÖ
1993 Matura im BG Vöcklabruck
1994 Aufnahme an die Angewandte Wien, Studium der Malerei bei Hutter und Herzig
2001 Diplom mit Auszeichnung

Lebt und arbeitet seither als freischaffender Künstler in Wien und im oberösterreichischen Hausruck.

www.krichbaum.at

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Joachim Brocks

Mag. Joachim Brocks ist Ökologe und seit vielen Jahren als Musiker aktiv. Beruflich beschäftigt er sich mit der faszinierenden Welt der heimischen Pflanzen und berät LandschaftsarchitektInnen und Forschungseinrichtungen im Bereich der standortgerechten Bepflanzung von Gärten und Grünräumen. Sein ökologisches Fachwissen setzte er auch als langjähriger inhaltlicher Leiter der niederösterreichischen Aktion „Natur im Garten“ in die Praxis um. Seit 2014 arbeitet er selbständig an verschiedenen kreativ-künsterischen und ökologisch-wissenschaftlichen Projekten. Dazu zählt auch das Schreiben des einen oder anderen (Garten)Buches.

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Elisabeth Voggeneder

Dr. Elisabeth Voggeneder studierte Kunstgeschichte in Wien. Sie arbeitet seit 2000 als freiberufliche Kunsthistorikerin, Kuratorin und Kunstjournalistin in Wien und Niederösterreich und wohnt seit 2006 selbst im Kamptal. Der thematische Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt in der Beschäftigung mit österreichischer Kunst des 20. Jahrhunderts, zu der sie zahlreiche Ausstellungen und Publikationen vorlegte. Seit 2011 ist sie zudem als Kuratorin und Geschäftsführerin der Adolf Frohner gemeinnützigen Privatstiftung in Krems tätig.

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Hartwig Knack

Mag. Hartwig Knack, 1964 geboren in Kamen, Deutschland übersiedelte 1993 nach Wien und lebt seit 2002 in Pressbaum, Wien Umgebung. Hartwig Knack studierte Kunstgeschichte, Kunst, Europäische Ethnologie und Kulturwissenschaften an den Universitäten Marburg/Lahn und Wien. Postgraduales Studium für Museums- und Ausstellungswesen am Institut für Kulturwissenschaft Wien.

seit 2010 Arbeit als freier Kunstwissenschaftler, Kurator und Autor
2002–2009 Kurator der Kunsthalle Krems
2002–2009 Künstlerischer Leiter der Factory Krems
1994–2000 Edgar Ende-Stiftung München & Frankfurt am Main
Leitung des internationalen artist in residence Programms der Abteilung Kultur und Wissenschaft des Landes Niederösterreich
Zahlreiche Publikationen zur Kunst und Kulturgeschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Ingrid Ratheiser PRESSE

Ingrid Ratheiser

Ingrid Ratheiser, geboren in Freistadt OÖ, aufgewachsen in der Gemeinde Langschlag im Waldviertel. Als Mutter, Bäuerin, Energiewirtin, dipl. Lebens- und Sozialberaterin und Bewusstseins-Trainerin webt sie mit am Netzwerk Leben, dessen Verknüpfungspunkte sich variabel verhalten. Seit 2001 zählt das Schreiben – Dichten zu ihren Leidenschaften. Sehnen und Sein formt ihr Schaffen. Das Schreiben ist für Ingrid Ratheiser Passion, Herausforderung. Sie findet im Tun spirituelle Kraft, lebendige Emotion, mentale Stärke, erlebt horizontale Verwicklung und erfährt vertikale Verbindung. „Auf der Suche nach essenziellem Sein verbringe ich regelmäßig so an die tausendvierhundertzwanzig Minuten am Tag.“ Lächelnd erkenne ich immer wieder, mit dem vermeintlichen Bewusstsein wächst unabdingbar das Unbewusste mit.“ Veröffentlichungen bisher: Bibliothek deutschsprachiger Gedichte, „Der philosophische Garten“ (Lerato Verlag), Frankfurter Bibliothek und in der Literaturzeitschrift DUM.