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DIE WEICHEN SIND GESTELLT.

Heiter-besinnliche Gedichte, Epigramme, Zweizeiler, Schüttelreime und Limericks.

von Hanspeter Madlberger

Warnung: Hier handelt es sich um Gedichte, noch dazu um gereimte! „Du schreibst Dich groß und schreibst mich klein. Da kann was nicht in Ordnung sein!“ Was als vermeintliche Rechtschreibregel daherkommt, erweist sich bei näherer Betrachtung als messerscharfe Beziehungsdiagnose. Sprachwitz als Stilmittel, in Anlehnung an große literarische Idole wie Johann Nestroy und Karl Kraus. Heitere Gedichte für den Alltag, die sich stilistisch an Wilhelm Busch, Erich Kästner, Eugen Roth und an Robert Gernhard orientieren.

128 Seiten, Klappen-Broschur
im Format 125 x 190
ISBN 978-3-901392-75-7

16,90 

Der vorliegende Band vereint Zweizeiler, Epigramme, Schüttelreime, Limericks sowie einige längere hintergründig-satirische Gedichte, die der Autor in den letzten 56 Jahren, also seit seiner Matura verfasst hat. In der Studentenzeit überwogen gesellschaftskritische Gedichte voll heiterer Gelassenheit, gepaart mit Selbstkritik. Eugen Roth (im Jahr 1961) und Karl Farkas (im Jahr 1963) haben sich zu Proben aus dieser Zeit ermutigend geäußert. In der mittleren Phase dominierten ernstere Epigramme mit weltanschaulich-philosophischen Ansätzen. Eine Auswahl davon sandte der Autor 1975 an Hans Weigel. Dessen Urteil: „Alle Epigramme sind denkbar, etliche sind sehr gut!“ Ein gutes Drittel der Gedichte entstand in den vergangenen zwei, drei Jahren. Die Gedichte dieser Periode sind besonders aktuell, besonders sarkastisch und pointiert. Ob aus diesen Versen Altersweisheit oder Alterstorheit spricht, mögen die Leserin und der Leser beurteilen …

Verhärtung
Wer sich dezent verhält,
wird in den Clinch genommen,
die Weichen sind gestellt,
die Harten sind im Kommen.

Im Frühjahr balzt der Auerhahn
die AUA Stewardessen an.

Der ANDRE Heller ist in aller Munde,
vom EINEN Heller fehlt uns jede Kunde.

Du schreibst Dich groß und schreibst mich klein.
Da kann was nicht in Ordnung sein!